WESTKÜSTE100: Grüner und dekarbonisierter Wasserstoff im industriellen Maßstab

Thüga AG, Stadtwerke Heide GmbH, Open Grid Europe GmbH

Für das Reallabor „West­küste 100“ haben sich die Thüga AG, die Stadt­werke Heide GmbH, die Open Grid Europe GmbH und viele weitere Partner zusammen­­geschlossen. Damit vereinen sie das Know-how eines klassischen Ver­sor­gungs­­unter­nehmens, eines über­geordneten Netz­werks kommunaler Energie- und Wasser­­dienst­­leister und eines der führenden Fern­­leitungs­netzbetreiber Europas. In dem gemein­samen Projekt können die Partner verschiedene Teil­ziele im Ver­bund analysieren – vom Pipeline-Neubau über die Wasser­­stoff­bei­mischung in bestehende Netze bis hin zur Verträg­lichkeit einer veränderten Gas­­zusammen­­setzung für Gas­­thermen.

Blaupause zur Transformation des Gassektors

Das Reallabor „West­küste 100“ erforscht bis 2025 Potentiale der sektor­gekoppel­ten Energie- und Wärme­wende. Dazu produziert es per Elektro­lyse aus Wind­strom Wasser­stoff und Sauer­stoff. Der Sauer­stoff dient als industrieller Roh­stoff, die Abwärme als Energie in Gewerbe­gebieten. Mit dem Wasser­stoff wird die H2-Beimischung in der Gas­ver­sorgung, der Betrieb einer Wasser­stoff­pipeline und die Her­stellung von grünem Kerosin erprobt. Damit kombiniert das Real­labor „Westküste 100“ volatile Strom­erzeugung, prozess­betriebene Industrie und städtische Wärme­versorgung mit Blick auf die Nutzung von grünem Wasser­stoff.

Key Facts zum Projekt

  • Projektbeteiligte: Thüga AG, Stadtwerke Heide GmbH, Open Grid Europe GmbH u.v.a.
  • Projektlaufzeit: 01.07.2020 bis 30.06.2025
  • www.westkueste100.com

Jury­bewer­tung

Gemeinsam in ganz­heit­lichen Dimensionen denken – das gelingt den Projekt­partnern des Real­labors West­küste100 in ausge­zeichneter Weise. Praxis­nah und zukunfts­weisend verknüpfen sie Offshore-Wind­kraft mit der Her­stellung, dem Trans­port und der Nutzung von grünem Wasser­stoff sowie der Aus­kopplung von Prozess­wärme als Heiz­energie zu einem stimmigen Gesamt­konzept. Perfekt für die weitere Gestal­tung der Energie­wende.

Was ist das Herausragende an dem Projekt?

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