CO2-neutraler Busbetrieb mit Bio-LNG: Upgrade für Dieselbusse

CM Fluids AG

Die CM Fluids AG gibt Bio­gas­anlagen auch nach Ablaufen der EEG-Förde­rung eine wirtschaft­liche Perspek­tive. Gegründet von Unter­nehmern und Experten der Bio­gas­branche betreibt das Unter­­nehmen Ver­­flüssi­­gungs­­anlagen und widmet sich der Ver­marktung von flüssigem Bio-Kohlen­dioxid und verflüssigtem Biomethan (Bio-LNG). Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Um­rüstung von Nutz­fahr­zeugen auf einen eigenen generator­elektrischen Antrieb. Als ersten Koope­rations­­partner für den Ein­bau hat CM Fluids mit der Flug­hafen München GmbH den acht­größten Flug­hafen Europas gewonnen.

CMF Drive: Um­rüstung von Diesel-Bussen auf mit Bio-LNG betriebenen seriellen Hybrid­antrieb

Das Projekt nimmt die Um­rüstung von Bussen mit Diesel­motor auf einen mit ver­flüssigtem Bio­methan (Bio-LNG) betriebenen seriellen Hybrid­antrieb in den Fokus. In einem Bus des Flug­hafens München lädt nun ein Gas­motor eine Batterie auf. Sie treibt über Achs­naben­motoren den Bus an. Dieser indirekte Antrieb ermöglicht dem Motor immer das optimale Dreh­zahl­fenster, verlängert seine Halt­bar­keit und reduziert die Emissionen. Die Batterie speichert zudem die Brems­energie des Busses. Der Antrieb lässt sich in allen Nutzfahrzeugen nachrüsten. Der Einsatz von Bio-LNG macht den Betrieb klimaneutral.

Key Facts zum Projekt

  • Projektbeteiligte: CM Fluids AG, Flughafen München AG
  • Projektlaufzeit: 2019 bis 2022
  • www.cm-fluids.de

Jury­bewer­tung

Verflüssigtes Bio­methan (Bio-LNG) statt Diesel als Antriebs­energie bestehende für Busse und Lkw nutzen? Das ist einfacher als gedacht, wie die CM Fluids AG mit ihrem Umrüs­tungs-Kit CMF Drive bewiesen hat. Der Clou ist ein indirekter Antrieb, der mittels Generator Strom für Elektro­motoren an den Achsen erzeugt. Dadurch arbeitet der Gasmotor emissions­arm im effizienten Leistungs­bereich und die Um­rüstung der Fahr­zeuge ist besonders leicht. Bei dem hohen Bestand an Diesel­fahr­zeugen eine echte Option für eine schnelle Verkehrs­wende.

Was ist das Herausragende an dem Projekt?

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